Re: (Noten) Jazz-Gitarristen, wo seid ihr?!


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Beitrag von Jochen vom Dezember 08. 2001 um 10:41:22:

Als Antwort zu: Re: (Noten) Jazz-Gitarristen, wo seid ihr?! geschrieben von Nominator am Dezember 08. 2001 um 04:28:01:

Hi Nominator,

genau, das ist keine Melodie (deshalb hatte ich ja auch gezwinkert). Aber imho klingt "Erkennen Sie die Melodie" (Ernst Stankovski) einfach besser als "was sacht uns diese lose Akkordfolge". :-)

Aber, Der Kandidat hat Hundert Punkte (Lou van Burg, bzw. seine Assistentin" das war natürlich goldrichtig. :-)))

Sie sind der Meinung ... Das war ...... SPITZEEEEEEEE (Hanns Rosenthal)

:-))

mal so am Topic vorbeigeschreddert: da ich mir selber nicht mehr so 100%ig sicher mit Ernst Stankovski war hab ich mal nach "Erkennen sie die Melodie" gegoogelt und folgenden Text bei der nwz Neue Musikzeitung gefunden - habe auch keine Ahnung ob das was seriöses ist, aber interessant allemal:

Erkennen Sie die Melodie!
Kein Problem mehr, denn neueste forscherische Tätigkeit hat ein System erdacht, welches Tonfolgen einigermaßen problemlos erkennen kann. Man pfeift in ein Gerät, dort werden die Töne erkannt und per Datenbankabgleich erkannt. Eine nette Idee, wenn man mal Musik gehört hat und dann im Plattenladen dem Gerät die Melodie vorpfeift. Postwendend hat man die entsprechende CD in der Hand. Feine Sache, doch der Erfinder geht noch weiter.

Er sieht in dem Gerät die einfache Möglichkeit, GEMA-pflichtiges Material automatisch zu erkennen. Auf einer Hochzeitsveranstaltung braucht man nur das Gerät aufzustellen, die gespielt Musik wird erkannt und sofort per Funk an die GEMA übermittelt, die ihrerseits postwendend am Ende der Veranstaltung die Rechnung per Fax zustellt. Das führt zu transparenteren und selbstverständlich gerechteren Urhebervergütungen. Da kommt Freude auf, vor allem, wenn diese Geräte an allen vorstellbaren Orten stehen: Wie wär es denn im eigenen Wohnzimmer oder in der Küche. Fünfmal die gekaufte oder rechtswidrig hergestellte CD abhören ist frei. Wer öfter hören will, soll zahlen.

Denn man muss es einmal offen aussprechen: nur durch die totale akustische Überwachung können wir das kulturelle Erbe und seine Urheber ehren und schützen. Die Videoüberwachung zu unserer eigenen Sicherheit haben wir schließlich längst akzeptiert. Der tägliche Mord- und Totschlag an unseren Künstlern gilt leider immer noch in der Allgemeinheit als Kavaliersdelikt. Das ist, der Forschung sei’s gedankt, bald vorbei. Happy new Ears.


Gruß
Jochen



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