(Tip) (Juchu) Meine CD ist fertig


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Beitrag von Der Felix vom Juli 09. 2020 um 14:52:24:

Liebe Aussensaiter,

die Älteren werden sich erinnern: Früher - damals trugen Menschen noch mehr Verantwortung und durften sich zum Beispiel einfach so einen Liter Rohmilch kaufen und trinken, wenn sie das wollten (ganz frivole Zeiten, man kam sich glatt mündig vor und dachte, wenn man wählen geht, dann spielt das eine Rolle) - hat man Musik auf CDs gespeichert. Das sind Datenträger, rund und flach. Man hat immer gesagt, CD-Qualität sei das allerbeste und besser ginge es nicht. Bis heute misst man alles daran. Die CD ist also wirklich sehr gut. Nur dann nicht, wenn man Blu-Rays abspielt. Blu-Rays sind genauso wie CDs, nur ganz anders. Die Musik darauf klingt viel mehr bessererer. Aber nur im Film. Für Musik ist die CD das beste. Wirklich wahr.

CDs sind jedenfalls sehr gut und das Maß aller Dinge. Da geht mein Gleis weiter. Deswegen habe ich jetzt auch wieder eine CD gemacht. Sie ist sehr gut geworden. Das ist so, weil es erstens eine CD ist, zweitens, weil sie in einem professionellen Tonstudio gemixt (und gemastert Ausrufezeichen) wurde und weil die Lieder gut sind.

Außerdem habe ich an alles gedacht und die Instrumente selbst eingespielt und kein Autotune benutzt, weil es dadurch nämlich automatisch besser wird. Keine gedoppelten Gitarren, keine Keyboards - nichts zum Andicken oder Anfetten. Denn Fett ist schlecht fürs Herz.

Wenn man etwas aus Überzeugung und Leidenschaft macht, dann wird das sehr gut und dann verkauft es sich natürlich auch gut. Das sind klare kausale Zusammenhänge und es ist immer so gewesen. Richtig? An der Bestätigung dieser These könnt ihr euch jedenfalls beteiligen. Wer würde nicht in so einer Welt leben wollen?

Anhören und sogar -sehen kann man sich einen Song vom Album hier: https://youtu.be/wgvvlvr7PYk

Wie man das Album kaufen kann, steht unter dem Video. Denkt daran: Wer das Album kauft, sorgt für eine bessere Welt. Das muss ich hoffentlich nicht noch einmal erklären.

Da hört und sieht man mich auch zum letzten Mal mit der Furch, die mich mittlerweile verlassen hat. War eine komische Trennung. Also von einem Menschen würde ich mich nicht so trennen wollen. Man findet den anderen total super, aber empfindet nichts für ihn. Das muss schrecklich sein.

Aufgenommen habe ich die Spuren zu Hause. Der Grund ist eine mittellange Geschichte. Benutzt habe ich die Mid-Side-Sterefonie und das hat gut funktioniert und vermeidet vor allem den Phasenschweinkram, den man sich mit der üblichen A-B-Positionierung bei diese Anwendung meist einhandelt. Stereo würde ich eine Akustikgitarre sonst nicht aufnehmen, aber bei dieser überwiegend spärlichen Instrumentierung war es dann doch hilfreich.

Die beste Investition für dieses Projekt waren rund 50 Euro für ein paar Glaswollmatten, Stoff und Holzlatten, aus denen ich Akustikpanele gebastelt habe. Kann man flexibel platzieren und zum Beispiel um sich herum aufstellen als eine Art Kabine. Ich habe sie in U-Form hinters Mikrofon gestellt und den Raumklang minimiert, der aufgrund der geringen Deckenhöhe und der Bauweise meines Studios der Aufnahme selten schmeichelt. Das sieht man im Video alles nicht. Denn dort ist alles gelogen. Das Mikrofon ist allerdings wirklich angeschlossen. Zumindest mikrofonseitig.

Liebe Grüße allesamt

Felix




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