Re: (Aussenjam 22) Kleopatra
Beitrag von Michael (Jacuzzi) vom Dezember 18. 2012 um 09:33:29:
Als Antwort zu: Re: (Aussenjam 22) Kleopatra geschrieben von eDHa am Dezember 17. 2012 um 19:00:32:
Lieber Edgar,
(...) mir gefiel die Staufer Strat noch etwas besser.
Tja, das ist wahrscheinlich fast schon unvermeidlich: Fast jedem gefällt diese Staufer Strat neben einer anderen Gitarre besser. Mir geht es übrigens genauso. Ich wollte nur die grüne mal zu Ehren kommen lassen, denn sie klingt irgendwie auch nicht schlecht, und ich bin bei Auftritten immer sehr dankbar, dass ich sie habe.
Äh, bin wahrscheinlich Banause, aber was is' waldenmaierisiert?
Das ist in der Tat eine Banausenfrage, aber ich will sie trotzdem ausnahmsweise mal gerne beantworten. Der Ausdruck "waldenmaierisiert" kommt aus dem Schwäbischen und ist eine Ableitung aus dem Namen "André Waldenmaier" (Staufer Guitars). Man gebraucht den Begriff "waldenmaierisiert" insbesondere für Saiteninstrumente (zumeist Gitarren, nur gelegentlich Bässe), die durch Waldenmaiersche (sic!) Hände gegangen sind. Im Detail kann es sich um Bundierungen, Abrichtungen, Pickups, Vibratosysteme, Mechaniken uvm. handeln. Nur ganz selten wird der Terminus "waldenmaierisiert" mit weiteren Attributen in Zusammenhang gesetzt; so ist bspw. der Ausdruck "vor-waldenmaierisiert" für Gitarren, die noch nicht durch Waldenmaiersche Hände gegangen sind, nahezu ungebräuchlich. Dennoch sind hier klärende Varianten denkbar: Meine Staufer Strat ist zB "voll-waldenmaierisiert", während die Starfield es nur bis "teil-waldenmaierisiert" geschafft hat, was aber in der Natur der Sache liegt. Und eine persönliche Anmerkung zum Ausklang: Von den sieben elektrischen Gitarren, die bei mir zu Hause rumstehen, sind nur zwei vollständig "un-waldenmaierisiert".
In der Hoffnung, ein wenig Licht ins Dunkel gebracht zu haben, immer grüßend,
Michael (jacuzzi)
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