Re: (Meinung) Jede Zeitung findet heute weitere Verbreitung durch ...
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Beitrag von manuel vom März 27. 2008 um 14:14:50:
Als Antwort zu: Re: (Meinung) Jede Zeitung findet heute weitere Verbreitung durch ... geschrieben von littlewing am März 27. 2008 um 10:05:29:
ich versteh auch ueberhaupt nicht, : warum ich darauf ueberhaupt eingegangen bin,
Weil du grundsätzlich recht hast.
Ich habe mir auch ein paar Gedanken gemacht zu dem Thema, schon ganz am Anfang und gehe mit Rolli- und Dir - einig.
Grundsätlich; der Artikel ist vom handwerklichen her gesehen schlechter Journalismus weil der Auftrag eine Konzertkritik abzuliefern schlicht nicht erfüllt wurde. Journalismus ist ein Beruf, der wird nach gewissen Kriterien ausgeübt, von denen hier keine berücksichtigt wurde. Punkt. Man kann natürlich diese Regeln bewusst brechen, Gonzojounalismus und dergleichen, aber das ist meist tricky. Sonst ist es keine Kritik sondern ein Schauplatz oder Hintergrund oder sonstwas. Ein Mix aus diesen Stylen geht auch wäre dann aber hohe Schule und so gut ist der Herr Pfeil meines Erachtens nicht (liest der eigentlich hier mit??) Ob das im Sinne der FAZ resp. des anvisierten Publikums ist frage ich mich sowieso. Schwamm drüber.
Was mich aber auch wundert ist die Freude in diesem Forum auf Blunt und Perry rumzuhacken.
Nehmen wir uns doch bitte ein bisschen an der Nase. Die meisten hier Anwesenden machen freizeitmässig Musik und gehen hin- und wieder auf die Bühne einer Eckkneipe um dort einen Mix aus Blues und Rock abzuliefern der heute noch so klingt wir vor 30 Jahren. Und - achtung - das ist auch gut so!!!
Aber von Innovation kann da ja nicht wirklich die Rede sein. Wo bitte ist den der substantielle qualitative Unterschied zwischen Gary Moore und James Blunt. Musik die unterhält, nicht mehr und nicht weniger. Das eine gefällt das andere weniger.
Aber "gefällt mir nicht, ist ergo scheisse.." ist vielleicht doch ein bisschen dünn als Argumentarium oder?!
Meines Wissen schubst Linda Perry keine alten Omas vom Klo sondern schreibt und produziert Songs, und zwar handwerklich gut und sauber. Mir persönlich ist es übrigens lieber sie schreibt als das sie singt, aber das nur nebenbei.
Blunt überlasse ich meiner Freundin, aber das Pink Konzert, das ich kürzlich gesehen habe war grosses Kino und mal wieder richtig Konzert und weniger Show als sonst bei diesen amerikanischen Mädels üblich. Schon erstaunlich die Bühnenpresenz dieser Frau die eigentlich ohne die ganzen heute üblichen Gimiks auskommt.
Man könnte das Thema noch stundenlang auslegen aber ich glaube meine Kernaussage sollte doch duchkommen.
Ich glaube was mich beim Pfeil am meisten geärgert hat, ist die Respektlosigkeit seiner Kritik, sowohl für Blunt wie auch für dessen Publikum.
Liebe Grüsse Manuel
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