Re: (Gitarre) Strap-Locks, aber welche


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Beitrag von Banger vom Juni 28. 2007 um 22:37:11:

Als Antwort zu: Re: (Gitarre) Strap-Locks, aber welche geschrieben von erniecaster am Juni 27. 2007 um 14:08:38:

Holladiho.

Eine Schraube kommt in die Gitarre, oben dran ist ein Pin, an dem der Gurt zieht. Je kleiner der Pin desto weniger Hebelwirkung? Falls das gemeint ist, ist der Hebel maximal einen Zentimeter groß, oder?
Ja, das meine ich und ja, es geht um den einen Zentimeter.

Ich bezweifele, dass das ein Problem gibt.
Nun, in einer momentanen Betrachtung mag dieser eine Zentimeter, den der Belastungspunkt beim Einsatz von Security Locks (im Gegensatz zu normalen Gurtknöpfen) weiter vom Korpus entfernt ist, eine kleine Rolle spielen, aber: "steter Tropfen höhlt den Stein".
Dazu kommt, dass nicht nur das Zugmoment höher ist, zusätzlich haben die am Gurt befestigten Teile des Systems ziemlich viel Spiel am eigentlichen Gurtknopf, so dass bei Bewegung auch noch Impulsbelastungen auftreten. Das hat bisher bei jeder meiner Gitarren mit dem Schaller-System (und bis vor kurzem war ich noch ein Fan davon) die Löcher ausgenudelt, auch ohne Vai-eske Bühnenakrobatik. Somit kam ich auch zu der Zahnstocher-Leim-Technik.

Um keinen "Hebel" zu haben, müsste der Pin so klein wie möglich sein. Also keinen Pin benutzen - Unterlegscheibe auf die Schraube, Gurt dadrunter und das ganze festgeschraubt. Kein Pin, kein Hebel, Gurt aber fest für immer. Ich mag das nicht.
Nun, das ist der Vorteil am DiMarzio-System: Du hast zwar die Gurtenden, genau wie von Dir beschrieben, fest mit dem Korpus verschraubt, kannst den Gurt an sich aber abnehmen.

Nur, wie geschrieben, das Anschnallgurtmaterial ist nicht jedermanns Sache. Wie Walter Kraushaar es einst so schön (sinngemäß) formulierte: "Hier stoßen Pragmatik und Ästhetik schwer an ihre Grenzen.". :)

Gruß
Banger


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