Re: (Philosophie) Bandleading


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Beitrag von Kurt vom Juni 27. 2006 um 13:17:13:

Als Antwort zu: Re: (Philosophie) Bandleading geschrieben von muelrich am Juni 27. 2006 um 09:31:04:

:Hi Uli,


: Aber ich habe gerade das Gefühl, dass insbesondere die Jazz-Musiker da überhaupt kein Problem mit haben. Will sagen, je besser der Musiker, desto eher ist er auch bereit, sein Ego irgendwo unterzuordnen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass gearde die Realbook-raufundrunter-spielenden Jazzer eh jeden Job annehmen (duck und wech...)


Das stimmt nicht. Es gibt, auch unter Jazzprofis Eitelkeiten und viele Egotypen, gerade auch von Leuten, die zur deutschen oder internationalen Spitzenklasse zählen.

Es ist vielleicht so, daß im Profi-Jazz die Bandprojekte kurzlebiger sind (E.S.T. vielleicht mal ausgenommen). Ein Profi überlegt sich vorher, ob er mitspielen will, und wenn ja, dann ordnet er sich dem Bandleader unter, denn der hat das Projekt, die Termine und die Gage organisiert. Wer zahlt schafft an, v.a. weil es im Jazz wenig gut Zahlende gibt. Und wenn ich als Mitspieler den Bandleader nicht mehr ertrage, dann muß ich halt aussteigen.

Gruß
Kurt


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