Re: Thema Nr.1
Beitrag von Oli vom Februar 24. 2010 um 17:41:57:
Als Antwort zu: Thema Nr.1 geschrieben von Lonestar am Februar 24. 2010 um 12:54:07:
Hi,
in einem älteren Thread schrieb ich etwa folgendes:
Es geht [in der Psychoakustik u.a.] darum, dass das menschliche Gehör einen linearen Anstieg oder Abfall der Lautstärke nicht als solchen wahrnimmt. Dreh man einen Amp beispielsweise lauter, wirken v.a. verzerrte Sounds irgendwann unangenehm schrill, und das nicht erst bei Erreichen der Schmerzgrenze.
Ich habe dieses Thema nie näher verfolgt, aber nach wie vor merke ich immer wieder, dass das stimmt: Wenn man eine Band immer lauter dreht, sind es sicher nicht die Basssaiten der Gitarre, die als erstes weh tun. M.E. müsstest du halt den Wunschsound bei der Lautstärke einstellen, die du auch tatsächlich abrufst.
Davon ab sind abgesehen vom Faktor Röhre gute Sounds leichter bei niedriger Lautstärke zu erreichen. Für hohe Pegel und große Räume muss die Anlage eben schnell um ein Vielfaches größer sein.
Allerdings... du drehst den Amp ja schon zu Hause halb auf, das ist für einen Röhrenamp ja nicht gerade wenig. Was genau machst du live anders?
Gruß
Oli
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